Schimmel entfernen in Zürich: Ursachen, Lösungen & Experten.

Wie Sie Schimmel und feuchte Wände in Zürcher Mietwohnungen verhindern

Schimmel an der Wand in einer Mietwohnung in Zürich – Feuchtigkeit am Fensterrahmen

Schimmel entfernen in Zürich ist für viele Mieter vor allem im Winter ein wichtiges Thema. Kalte Temperaturen, Kondensation und ältere Gebäude führen schnell zu feuchten Wänden und Schimmelflecken, selbst in gut gepflegten Wohnungen.

Schimmel in Zürcher Mietwohnungen ist häufiger, als viele Mieter erwarten. Kalte Winter, hohe Luftfeuchtigkeit, ältere Gebäude und unzureichende Belüftung führen schnell zu feuchten Wänden, Kondenswasser und dunklen Flecken an Fenstern oder in Raumecken. Neben der unschönen Optik kann Schimmel die Gesundheit beeinträchtigen, das Objekt beschädigen und sogar zu Konflikten mit dem Vermieter führen.

Die gute Nachricht: In vielen Fällen lässt sich Schimmel in Zürcher Wohnungen mit den richtigen Gewohnheiten, kleinen Anpassungen und rechtzeitigem professionellem Support verhindern.

Warum Schimmel und feuchte Wände in Zürich so häufig auftreten

Das Klima und die Bauweise vieler Zürcher Gebäude begünstigen Schimmelbildung:

Kalte Winter & warme Innenräume

Wenn es draußen kalt ist und innen warm, kondensiert Feuchtigkeit aus Atmen, Duschen oder Kochen an kalten Oberflächen – besonders an Außenwänden, Fensterrahmen und Ecken.

Ältere oder schlecht isolierte Gebäude

Viele Schweizer Mietwohnungen haben Wärmebrücken: kalte Bauteile, an denen Feuchtigkeit schneller kondensiert. Nordzimmer, Betonwände und schlecht isolierte Altbauten sind besonders betroffen.

Zu wenig Lüftung

Viele Mieter halten Fenster geschlossen, um Energie zu sparen. Ohne regelmäßigen Luftaustausch steigt jedoch die Luftfeuchtigkeit, und warme feuchte Luft setzt sich an den kältesten Stellen ab – ideal für Schimmel.

Feuchtigkeit aus dem Alltag

Wäsche im Innenraum trocknen, langes heißes Duschen, Kochen ohne Deckel oder viele Pflanzen in kleinen Räumen erhöhen die Luftfeuchtigkeit deutlich.

Kurz gesagt: Wenn Feuchtigkeit hoch bleibt und Oberflächen kalt sind, entsteht Schimmel – selbst in sauberen, gepflegten Wohnungen.

Frühe Anzeichen für Schimmel und Feuchtigkeit

Achten Sie auf folgende Warnsignale in Ihrer Zürcher Wohnung:

  • Muffiger, erdiger Geruch in Ecken oder Schränken

  • Dunkle Flecken an Wänden, Decken oder Fensterrahmen

  • Kondenswasser an Fenstern morgens oder tagsüber

  • Abblätternde Farbe, aufgequollener Putz oder gelbliche Flecken

  • Bereiche, die deutlich kälter wirken als der Rest des Zimmers

Je früher Sie reagieren, desto einfacher lässt sich Schimmel stoppen.

Was Mieter tun können (ohne Zustimmung des Vermieters)

Als Mieter können Sie zwar die Bausubstanz nicht verändern, aber Ihre Wohngewohnheiten optimieren.

Richtig lüften

Verwenden Sie Stoßlüften statt gekippter Fenster:

  • 5–10 Minuten mehrmals täglich Fenster ganz öffnen

  • Nach dem Duschen oder Kochen sofort lüften

  • Wenn möglich, kurz Durchzug erzeugen

Konstant heizen

Heizung komplett auszuschalten macht Wände kalt und feucht. Besser:

  • Wohnräume auf 19–21 °C halten

  • Extreme Temperaturschwankungen vermeiden

  • Nicht nur ein Zimmer heizen – Feuchtigkeit wandert zu den kältesten Flächen

Möbel richtig platzieren
  • Große Schränke nicht direkt an Außenwände stellen

  • Einige Zentimeter Abstand für Luftzirkulation lassen

  • Rückseiten regelmäßig überprüfen

Luftfeuchtigkeit kontrollieren
  • Wäsche möglichst draußen oder in gut belüfteten Räumen trocknen

  • Beim Kochen Deckel verwenden, Dunstabzug einschalten

  • In dauerfeuchten Räumen Luftentfeuchter einsetzen

  • Pflanzen in kleinen Räumen reduzieren, wenn Feuchtigkeit ein Problem ist

Diese einfachen Maßnahmen können das Schimmelrisiko in Zürcher Wohnungen deutlich senken.

Was tun, wenn bereits Schimmel vorhanden ist

Mieter in Zürich prüfen mögliche Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden an einer Wohnzimmerwand
Bei kleinen Stellen

Für leichte Oberflächen-Schimmelflecken (z. B. an Fensterrahmen):

  • Mit geeignetem Schimmelreiniger abwischen

  • Handschuhe tragen, Raum gut lüften

  • Ursache prüfen: kalte Stelle? Kondenswasser? Möbel zu nah?

Kehren die Flecken nicht zurück, lag es oft an oberflächlicher Feuchtigkeit.

Bei größeren oder wiederkehrenden Stellen

Wenn Schimmel flächig auftritt oder immer wiederkommt:

  • Mögliche Ursachen: Wasserleck, defekte Dichtungen, feuchte Außenwand

  • Oberflächenreinigung reicht dann nicht

  • Problem niemals einfach überstreichen

Hier sollten Vermieter und ggf. Fachleute eingeschaltet werden.

Wann Sie den Vermieter informieren sollten

Sie sollten Ihre Verwaltung kontaktieren, wenn:

  • Schimmel trotz korrekter Lüftung immer wieder zurückkehrt

  • Wasserflecken oder abblätternde Stellen auftreten

  • Sie ein undichtes Fenster oder Rohr vermuten

  • Mehrere Räume betroffen sind

So kommunizieren Sie korrekt
  • Fotos machen & Datum notieren

  • Problem schriftlich melden (E-Mail oder Brief)

  • Erwähnen, welche Maßnahmen Sie bereits ausprobiert haben

  • Um eine professionelle Begutachtung bitten

Das schützt Sie bei Streitigkeiten um die Kaution.

Professionelle Schimmelentfernung in Zürich, Zug & St. Gallen

Wenn Schimmel oder Feuchtigkeit bereits sichtbar sind, reichen Lüften und Heizen oft nicht mehr aus. Dann ist schnelles Handeln wichtig.

Über MyProfessional.ch finden Sie zertifizierte Schimmel-Experten, die:

  • Schimmel professionell analysieren und die Ursache diagnostizieren

  • Wände, Decken und Fensterbereiche sicher behandeln

  • Versteckten Schimmel hinter Möbeln oder Gipskarton entfernen

  • Lüftungslösungen verbessern und Feuchtigkeit langfristig reduzieren

  • Zugluftstellen abdichten oder bauliche Ursachen erkennen

Die Spezialisten kennen die Schweizer Mietregeln und beraten Sie, was Mietersache ist und was der Vermieter beheben muss.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist Schimmel in einer Schweizer Mietwohnung die Verantwortung des Mieters oder des Vermieters?

In der Schweiz gilt: Mieter sind für korrektes Lüften und Heizen verantwortlich, während Vermieter für bauliche Mängel, Feuchtigkeitsschäden oder undichte Stellen zuständig sind. Kommt der Schimmel trotz richtiger Lüftung immer wieder, muss der Vermieter informiert werden.

Kleine oberflächliche Schimmelstellen können Sie selbst entfernen. Wenn jedoch große Flächen betroffen sind, der Schimmel zurückkehrt oder die Wand feucht ist, sollten Sie unbedingt einen Fachmann für Schimmelentfernung in Zürich beauftragen.

Kalte Außenwände, hohe Luftfeuchtigkeit, wenig Lüften und Wärmebrücken führen im Winter häufig zu Kondensation und damit zu Schimmelbildung. Besonders gefährdet sind Fensterbereiche, Ecken und schlecht isolierte Außenwände.

Wenn der Schimmel dunkel, großflächig oder wiederkehrend ist oder einen starken Geruch verursacht, sollten Sie sofort handeln. Solche Fälle können gesundheitsschädlich sein und sollten von einem Schimmelspezialisten untersucht werden.

Lüften Sie sofort, wischen Sie kleine Stellen vorsichtig ab und prüfen Sie, ob Kondensation oder ein Feuchtigkeitsproblem vorliegt. Dokumentieren Sie alles mit Fotos. Wenn die Stelle größer ist oder zurückkommt, informieren Sie den Vermieter und ziehen Sie einen Profi hinzu.

Ein Handwerker kann kleine Schimmelstellen oder Silikonfugen behandeln. Bei wiederkehrendem oder großflächigem Schimmel ist jedoch ein zertifizierter Schimmel-Spezialist notwendig, der die Ursache (Feuchtigkeit, Leckage, schlechte Isolierung) identifiziert.

Ja. Über MyProfessional.ch können Sie sofort verfügbare Handwerker und Schimmel-Experten in Zürich finden. Viele Profis bieten kurzfristige Einsätze an – besonders bei feuchten Wänden oder akutem Schimmelbefall.